Cryptdin-26-Inhibitoren gehören zu einer Klasse von antimikrobiellen Peptiden, die als Cryptidine bekannt sind und hauptsächlich von Paneth-Zellen im Darmepithel produziert werden. Cryptdin 26 zeichnet sich durch seine charakteristische Struktur aus, die typischerweise eine kationische Ladung und eine amphipathische Natur aufweist, wodurch es effektiv mit mikrobiellen Membranen interagieren kann. Das Peptid spielt eine wichtige Rolle bei der angeborenen Immunantwort, indem es auf eine Vielzahl von Krankheitserregern abzielt, darunter Bakterien, Pilze und bestimmte Viren. Sein Wirkmechanismus beruht größtenteils auf seiner Fähigkeit, mikrobielle Membranen zu zerstören, was zu einer erhöhten Durchlässigkeit und schließlich zur Zelllyse führt. Die spezifische Aminosäurezusammensetzung und die Faltungsmuster von Cryptdin 26 tragen zu seinen membranaktiven Eigenschaften bei, die es ihm ermöglichen, Lipiddoppelschichten zu durchdringen und die Integrität mikrobieller Zellen zu beeinträchtigen. Inhibitoren von Cryptdin 26 wirken, indem sie die Fähigkeit des Peptids, sich mit seinen Zielmembranen zu verbinden, behindern oder seine Struktur verändern, um seine Wirksamkeit zu verringern. Diese Inhibitoren können über verschiedene Mechanismen wirken, darunter die kompetitive Bindung, die verhindert, dass Cryptdin 26 mit mikrobiellen Oberflächen interagiert. Darüber hinaus können einige Inhibitoren die Konformationsstabilität des Peptids verändern und dadurch seine Fähigkeit verringern, die für eine effektive Membraneinfügung erforderlichen Strukturformen anzunehmen. Die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Cryptdin 26 und seinen Inhibitoren ermöglicht ein tieferes Verständnis der Dynamik, die die Funktion antimikrobieller Peptide steuert. Diese Untersuchung wirft nicht nur ein Licht auf die Wirkmechanismen und Resistenzen, sondern verbessert auch das Verständnis der Wirt-Mikroben-Interaktionen, insbesondere im Darmmilieu. Durch die Analyse dieser komplexen Zusammenhänge können Forscher Erkenntnisse über die Rolle antimikrobieller Peptide bei der Aufrechterhaltung des mikrobiellen Gleichgewichts und der allgemeinen Darmgesundheit gewinnen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
DAPT | 208255-80-5 | sc-201315 sc-201315A sc-201315B sc-201315C | 5 mg 25 mg 100 mg 1 g | ¥451.00 ¥1354.00 ¥5415.00 ¥24155.00 | 47 | |
Daptomycin, ein Lipopeptid-Antibiotikum, hemmt Defa26 direkt durch Depolarisierung der bakteriellen Zellmembranen. Diese Hemmung beeinflusst die angeborene Immunantwort in der Schleimhaut und trägt zur Abwehrreaktion gegen extrazelluläre Pathogene bei. | ||||||
Fusidic acid | 6990-06-3 | sc-215065 | 1 g | ¥3294.00 | ||
Fusidinsäure, ein steroidales Antibiotikum, hemmt Defa26 direkt, indem es die bakterielle Proteinsynthese stört. Diese Hemmung moduliert die angeborene Immunantwort in der Schleimhaut und trägt zur Abwehrreaktion gegen extrazelluläre Pathogene bei. | ||||||
Bacitracin | 1405-87-4 | sc-252399 | 5 g | ¥1004.00 | 1 | |
Bacitracin, ein zyklisches Polypeptid-Antibiotikum, hemmt Defa26 direkt, indem es die bakterielle Zellwandsynthese stört. Diese Hemmung moduliert die durch antimikrobielle Peptide vermittelte humorale Immunantwort, die speziell auf extrazelluläre Pathogene abzielt. | ||||||
Polymyxin B Sulfate | 1405-20-5 | sc-3544 | 500 mg | ¥711.00 | 8 | |
Polymyxin B, ein zyklisches kationisches Polypeptid-Antibiotikum, hemmt Defa26 direkt, indem es die bakteriellen Zellmembranen zerstört. Diese Hemmung beeinflusst die angeborene Immunantwort in der Schleimhaut und trägt zur Abwehrreaktion gegen extrazelluläre Pathogene bei. | ||||||