Date published: 2026-2-10

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CRTAP Inhibitoren

Gängige CRTAP Inhibitors sind unter underem L-Mimosine CAS 500-44-7, Succinylacetone CAS 51568-18-4, Ethylene glycol CAS 107-21-1, Deferiprone CAS 30652-11-0 und Hydroxyurea CAS 127-07-1.

CRTAP-Inhibitoren gehören zu einer besonderen Klasse von chemischen Verbindungen, die auf das knorpelassoziierte Protein (CRTAP) abzielen und die Kollagenbiosynthese beeinflussen. CRTAP, eine entscheidende Komponente des Prolyl-3-Hydroxylierungskomplexes, spielt eine zentrale Rolle bei der Kollagenreifung, insbesondere bei Typ-I-Kollagen, dem am häufigsten vorkommenden Protein in der extrazellulären Matrix. Typ-I-Kollagen sorgt für die strukturelle Integrität verschiedener Bindegewebe, darunter Knochen, Sehnen und Haut. CRTAP-Inhibitoren greifen in diesen komplizierten Prozess ein, indem sie die enzymatische Aktivität von CRTAP hemmen und so die Prolyl-3-Hydroxylierung von Kollagen unterbrechen. Die Prolyl-3-Hydroxylierung ist eine posttranslationale Modifikation, die für die richtige Faltung und Stabilität von Kollagenmolekülen entscheidend ist.

Bei CRTAP-Inhibitoren geht es um die Fähigkeit, an CRTAP zu binden, dessen enzymatische Funktion zu hemmen und folglich die Bildung der Kollagen-Tripelhelix zu beeinträchtigen. Durch die Unterbrechung der Prolyl-3-Hydroxylierung modulieren diese Inhibitoren indirekt die strukturellen Eigenschaften von Kollagen, was Auswirkungen auf verschiedene physiologische Prozesse und pathologische Zustände haben kann. Das Verständnis der biochemischen Pfade, die von CRTAP-Inhibitoren beeinflusst werden, wirft ein Licht auf ihre Rolle in der Zell- und Gewebehomöostase und bietet wertvolle Einblicke für Forscher, die neue Wege auf dem Gebiet der Molekularbiologie und kollagenbezogener Erkrankungen erkunden.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

L-Mimosine

500-44-7sc-201536A
sc-201536B
sc-201536
sc-201536C
25 mg
100 mg
500 mg
1 g
¥406.00
¥993.00
¥2482.00
¥4919.00
8
(2)

Eine pflanzliche Aminosäure, die Eisen, einen wesentlichen Cofaktor für Prolylhydroxylase, chelatieren kann und dadurch indirekt die Rolle von CRTAP bei der Kollagenreifung beeinflusst.

Succinylacetone

51568-18-4sc-212963
sc-212963B
10 mg
100 mg
¥3791.00
¥4716.00
(1)

Inhibitor der 4-Hydroxyphenylpyruvat-Dioxygenase, die am Tyrosinabbau beteiligt ist; kann die für die Prolylhydroxylase erforderlichen Kofaktoren entziehen.

Ethylene glycol

107-21-1sc-257515
sc-257515A
500 ml
1 L
¥959.00
¥1354.00
1
(1)

Hemmt konkurrierend die Prolylhydroxylase-Aktivität und beeinträchtigt dadurch indirekt die CRTAP-Funktion.

Deferiprone

30652-11-0sc-211220
sc-211220A
1 g
5 g
¥1399.00
¥1512.00
5
(1)

Eisenchelator, der die Aktivität der Prolylhydroxylase hemmen kann und damit möglicherweise die Rolle von CRTAP beeinflusst.

Hydroxyurea

127-07-1sc-29061
sc-29061A
5 g
25 g
¥880.00
¥2933.00
18
(1)

Hemmt die Ribonukleotid-Reduktase, kann aber auch die Funktion der Prolylhydroxylase beeinträchtigen und wirkt sich somit indirekt auf CRTAP aus.

Penicillamine

52-67-5sc-205795
sc-205795A
1 g
5 g
¥519.00
¥1083.00
(0)

Kann sich an Pyridoxalphosphat binden und dessen Funktion beeinträchtigen, wodurch die Rolle von CRTAP bei der Kollagenreifung indirekt beeinträchtigt werden kann.

N-Ethylmaleimide

128-53-0sc-202719A
sc-202719
sc-202719B
sc-202719C
sc-202719D
1 g
5 g
25 g
100 g
250 g
¥248.00
¥778.00
¥2414.00
¥8980.00
¥21639.00
19
(1)

Reagiert mit Thiolgruppen und kann Proteine verändern, wodurch die Funktion von CRTAP indirekt verändert werden kann.