Kreatinkinase-M-Inhibitoren bilden chemisch gesehen eine Kategorie von Verbindungen, die in erster Linie auf das Enzym Kreatinkinase-M (CK-M) abzielen. CK-M ist ein wichtiges Enzym, das für die reversible Umwandlung von Kreatin und Adenosintriphosphat (ATP) in Phosphokreatin und Adenosindiphosphat (ADP) im Muskelgewebe verantwortlich ist. Diese Umwandlung ist für die Aufrechterhaltung der Energiehomöostase unerlässlich, insbesondere in Geweben mit hohem Energiebedarf wie dem Skelett- und Herzmuskel. CK-M-Inhibitoren zeichnen sich durch ihre Fähigkeit aus, die katalytische Aktivität von CK-M zu hemmen und so die Geschwindigkeit, mit der Kreatin und ATP in Phosphokreatin und ADP umgewandelt werden, wirksam zu beeinflussen. Diese enzymatische Hemmung stellt den grundlegenden Mechanismus dar, der den Wirkungen der CK-M-Hemmer zugrunde liegt.
Auf molekularer Ebene weisen CK-M-Inhibitoren in der Regel eine strukturelle Ähnlichkeit mit den Substraten auf, die an der katalytischen Reaktion von CK-M beteiligt sind, nämlich Kreatin und ATP. Diese strukturelle Ähnlichkeit ermöglicht es diesen Verbindungen, mit dem aktiven Zentrum des Enzyms zu interagieren und effektiv mit den natürlichen Substraten zu konkurrieren. Die Hemmung kann durch verschiedene Mechanismen erfolgen, z. B. durch sterische Hinderung, Veränderung der Konformation des Enzyms oder Beeinträchtigung der Bindung wichtiger Cofaktoren. Die Folge einer CK-M-Hemmung ist eine Verringerung der Phosphokreatin-Bildungsrate, was sich auf die zelluläre Energiedynamik auswirken kann und folglich physiologische Prozesse beeinflusst, die auf eine schnelle Energieversorgung angewiesen sind. Die Entwicklung und Erforschung von CK-M-Inhibitoren hat wertvolle Einblicke in die zelluläre Energetik geliefert und ist weiterhin für verschiedene Forschungsbereiche, einschließlich Biochemie und Molekularbiologie, von Interesse. Das Verständnis ihrer Wirkungsweise auf molekularer Ebene bietet eine Grundlage für die Untersuchung der umfassenderen Auswirkungen des Energiestoffwechsels.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Dantrolene | 7261-97-4 | sc-500165 | 25 mg | ¥3949.00 | 7 | |
Dantrolen hemmt indirekt die CK, indem es auf die Ryanodin-Rezeptoren in den Muskelzellen wirkt. | ||||||
Myricetin | 529-44-2 | sc-203147 sc-203147A sc-203147B sc-203147C sc-203147D | 25 mg 100 mg 1 g 25 g 100 g | ¥1094.00 ¥2121.00 ¥2933.00 ¥5754.00 ¥11530.00 | 3 | |
Myricetin ist eine Flavonoidverbindung, die in verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt. Sie wurde auf ihr Potenzial hin untersucht, die CK-Aktivität zu hemmen und den oxidativen Stress in Muskelzellen zu verringern. | ||||||
Heparin | 9005-49-6 | sc-507344 | 25 mg | ¥1343.00 | 1 | |
Heparin ist ein gerinnungshemmendes Mittel, das indirekt die CK hemmen kann, indem es die Bildung von Blutgerinnseln verhindert. | ||||||
AICAR | 2627-69-2 | sc-200659 sc-200659A sc-200659B | 50 mg 250 mg 1 g | ¥733.00 ¥3159.00 ¥4513.00 | 48 | |
AICAR ist ein kleines Molekül, das die AMP-aktivierte Proteinkinase (AMPK) aktivieren kann, was zu einer nachgeschalteten Hemmung der CK-Aktivität führt. | ||||||
Meldonium | 76144-81-5 | sc-207887 | 100 mg | ¥5133.00 | 1 | |
Meldonium, auch bekannt als Mildronat, kann die CK-Aktivität hemmen und den Energiestoffwechsel der Zellen verbessern. | ||||||
Coenzyme Q10 | 303-98-0 | sc-205262 sc-205262A | 1 g 5 g | ¥801.00 ¥2076.00 | 1 | |
Coenzym Q10 ist an der Elektronentransportkette und der oxidativen Phosphorylierung in den Mitochondrien beteiligt. Es wirkt sich indirekt auf CK aus, indem es die mitochondriale Funktion unterstützt, die den Energiestoffwechsel beeinflusst. | ||||||
Pyruvic acid | 127-17-3 | sc-208191 sc-208191A | 25 g 100 g | ¥463.00 ¥1083.00 | ||
Pyruvinsäure ist ein Stoffwechselzwischenprodukt, das die CK-Aktivität beeinflussen kann, indem es die Verfügbarkeit von Substraten für das Enzym beeinflusst. Es wurde auf sein Potenzial zur Verbesserung des Energiestoffwechsels in Muskelzellen untersucht. | ||||||