Date published: 2026-2-10

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COMMD2 Inhibitoren

Gängige COMMD2 Inhibitors sind unter underem Zinc CAS 7440-66-6, Pyrrolidinedithiocarbamic acid ammonium salt CAS 5108-96-3, Disulfiram CAS 97-77-8, Bathocuproine CAS 4733-39-5 und Penicillamine CAS 52-67-5.

COMMD2-Inhibitoren umfassen eine vielfältige Gruppe chemischer Verbindungen, die in erster Linie durch die Störung der Kupferhomöostase im zellulären Umfeld wirken und damit indirekt die Aktivitäten von COMMD2 hemmen, das eng mit dem Kupfertransport und der Kupferregulation verbunden ist. Triethylentetramindihydrochlorid und Ammoniumtetrathiomolybdat wirken als Kupferchelatoren und vermindern die Verfügbarkeit von Kupferionen, die für die Funktion von COMMD2 erforderlich sind. In ähnlicher Weise binden Verbindungen wie Disulfiram, D-Penicillamin und Clioquinol mit ihren metallchelatbildenden Eigenschaften Kupfer und schwächen damit die regulierende Rolle von COMMD2 im Kupferstoffwechsel ab. Die Wirkung dieser Inhibitoren ist kritisch, da sie nicht direkt an das COMMD2-Protein binden oder es verändern, sondern vielmehr seine funktionelle Umgebung modulieren, was zu einer indirekten Hemmung seiner Aktivität führt.

Andere COMMD2-Inhibitoren, darunter 1-Hydroxypyridin-2-thion-Zinksalz, Pyrrolidindithiocarbamat, Bathocuproin, Neocuproin und Thiosemicarbazon, entfalten ihre hemmende Wirkung durch ähnliche Chelatbildungsstrategien, die auf die von COMMD2 genutzten essenziellen Metall-Cofaktoren abzielen. Das Zinksalz 1-Hydroxypyridin-2-thion stört das Gleichgewicht der Metallionen und beeinträchtigt dadurch möglicherweise die metallabhängigen Bereiche des Proteins, während Pyrrolidindithiocarbamat und Bathocuproin spezifisch Kupfer chelatisieren, eine kritische Komponente bei den biologischen Prozessen von COMMD2. Die Spezifität von Neocuproin für Kupfer(I)-Ionen und die Fähigkeit der Thiosemicarbazone, Kupfer zu chelatisieren, sind weitere Beispiele für den zielgerichteten Ansatz dieser Inhibitoren, die gemeinsam die Aktivität von COMMD2 verringern, indem sie die Bioverfügbarkeit von Kupfer reduzieren, einem Element, das für die strukturelle und funktionelle Integrität von COMMD2 entscheidend ist. Diese chemischen Inhibitoren bilden durch ihre konzertierte Aktion der Metallionenchelation einen vielschichtigen Ansatz zur indirekten Hemmung von COMMD2, der letztlich seine funktionelle Aktivität innerhalb zellulärer Prozesse verringert.