Date published: 2026-2-10

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CNOT10 Inhibitoren

Gängige CNOT10 Inhibitors sind unter underem Actinomycin D CAS 50-76-0, DRB CAS 53-85-0, α-Amanitin CAS 23109-05-9, Cordycepin CAS 73-03-0 und Isoginkgetin CAS 548-19-6.

CNOT10-Inhibitoren gehören zu einer Klasse chemischer Verbindungen, die auf das CNOT10-Protein abzielen, das Teil des CCR4-NOT-Komplexes ist. Dieser Komplex ist eine Multisubunit-Struktur, die eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Genexpression auf posttranskriptioneller Ebene spielt, insbesondere beim Abbau von mRNA. Es wird angenommen, dass CNOT10 zur strukturellen Stabilität des CCR4-NOT-Komplexes beiträgt und die ordnungsgemäße Funktion anderer Untereinheiten unterstützt. Die Hemmung von CNOT10 stört die Gesamtaktivität des CCR4-NOT-Komplexes, was zu Veränderungen der mRNA-Abklingraten führen kann. Dies wiederum beeinträchtigt die Verfügbarkeit verschiedener Proteine in der Zelle, insbesondere solcher, die an Prozessen wie der Zellzyklusregulation, der DNA-Reparatur und der Signaltransduktion beteiligt sind. Der Mechanismus, durch den CNOT10-Inhibitoren wirken, beruht auf ihrer Fähigkeit, an CNOT10 zu binden und dadurch dessen Interaktion mit anderen Komponenten des CCR4-NOT-Komplexes zu stören. Durch die Unterbrechung dieser Interaktion können diese Inhibitoren einen nachgeschalteten Effekt auf Genexpressionsprofile und zelluläre Prozesse haben, die von einem fein abgestimmten mRNA-Abbau abhängen. Da der CCR4-NOT-Komplex in mehreren zellulären Signalwegen eine Rolle spielt, können CNOT10-Inhibitoren eine Vielzahl biologischer Aktivitäten beeinflussen. Sie sind daher für die biochemische Forschung von großem Interesse, insbesondere für die Untersuchung der Genregulation und der Dynamik posttranskriptioneller Kontrollmechanismen. Forscher nutzen diese Inhibitoren, um tiefere Einblicke in die Art und Weise zu gewinnen, wie der CCR4-NOT-Komplex und insbesondere CNOT10 die Stabilität und den Abbau von mRNAs in verschiedenen zellulären Kontexten moduliert.

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Actinomycin D

50-76-0sc-200906
sc-200906A
sc-200906B
sc-200906C
sc-200906D
5 mg
25 mg
100 mg
1 g
10 g
¥835.00
¥2742.00
¥8247.00
¥29017.00
¥246489.00
53
(3)

Interkaliert die DNA und hemmt die RNA-Synthese. Durch die Hemmung der RNA-Synthese wirkt es sich auf den mRNA-Stoffwechsel aus und beeinflusst möglicherweise die Funktion von CNOT10.

DRB

53-85-0sc-200581
sc-200581A
sc-200581B
sc-200581C
10 mg
50 mg
100 mg
250 mg
¥485.00
¥2132.00
¥3565.00
¥7480.00
6
(1)

Hemmt die RNA-Polymerase II und unterdrückt dadurch die Transkription. Dies wirkt sich auf den mRNA-Stoffwechsel aus, was indirekt die Funktion von CNOT10 beeinflussen kann.

α-Amanitin

23109-05-9sc-202440
sc-202440A
1 mg
5 mg
¥3035.00
¥11846.00
26
(2)

Es hemmt insbesondere die RNA-Polymerase II und stoppt die mRNA-Synthese. Dies kann indirekt die Funktion von CNOT10 in der Zelle beeinflussen.

Cordycepin

73-03-0sc-203902
10 mg
¥1139.00
5
(1)

Analogon von Adenosin. Die Inkorporation während der RNA-Synthese führt zu einer vorzeitigen Terminierung und beeinträchtigt den mRNA-Stoffwechsel, was sich auf CNOT10 auswirken kann.

Isoginkgetin

548-19-6sc-507430
5 mg
¥2538.00
(0)

Es hemmt die Spleißosomenzusammensetzung und beeinträchtigt damit das Spleißen von prä-mRNA. Dies kann indirekt die Funktion von CNOT10 im mRNA-Stoffwechsel beeinflussen.

Pladienolide B

445493-23-2sc-391691
sc-391691B
sc-391691A
sc-391691C
sc-391691D
sc-391691E
0.5 mg
10 mg
20 mg
50 mg
100 mg
5 mg
¥3373.00
¥64296.00
¥125219.00
¥287691.00
¥747997.00
¥32436.00
63
(2)

Bindet an SF3B1, einen Spleißfaktor, und hemmt das Spleißen. Dies kann die mRNA-Verarbeitung beeinflussen, was sich indirekt auf CNOT10 auswirkt.

Flavopiridol Hydrochloride

131740-09-5sc-207687
10 mg
¥3576.00
(2)

Hemmt die Cyclin-abhängige Kinase 9 (CDK9), was die Verlängerung der Transkription beeinträchtigt. Dies kann indirekt die Funktion von CNOT10 beeinflussen.

Triptolide

38748-32-2sc-200122
sc-200122A
1 mg
5 mg
¥1015.00
¥2302.00
13
(1)

Hemmt die RNA-Polymerase II-vermittelte Transkription. Dies kann mRNA-Stoffwechselprozesse beeinflussen, bei denen CNOT10 eine Rolle spielen könnte.

Spliceostatin A

391611-36-2sc-507481
1 mg
¥20308.00
(0)

Bindet an SF3B1, eine Komponente des Spleißosoms, und beeinflusst das mRNA-Spleißen. Dies kann sich indirekt auf die Funktion von CNOT10 im mRNA-Stoffwechsel auswirken.

1,10-Phenanthroline

66-71-7sc-255888
sc-255888A
2.5 g
5 g
¥259.00
¥361.00
(0)

Chelate von Metallionen, die für viele Enzyme bei der RNA-Verarbeitung entscheidend sind. Dies kann möglicherweise die Rolle von CNOT10 im mRNA-Stoffwechsel modulieren.