CLN2-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Klasse von Verbindungen, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnen, die Aktivität des CLN2-Enzyms zu modulieren. Das CLN2-Enzym, auch bekannt als Tripeptidylpeptidase 1 (TPP1), spielt eine entscheidende Rolle im lysosomalen Abbauweg. Es ist für die Aufspaltung von Proteinen in kleinere Peptide verantwortlich und erleichtert so die ordnungsgemäße zelluläre Abfallentsorgung. Die Inhibitoren dieser Klasse sind so konzipiert, dass sie mit dem aktiven Zentrum des CLN2-Enzyms interagieren, indem sie entweder reversibel oder irreversibel binden und so dessen normale katalytische Funktion behindern. Auf diese Weise unterbinden CLN2-Inhibitoren effektiv die Fähigkeit des Enzyms, Peptide abzubauen, was zur Anhäufung spezifischer Proteinfragmente in Lysosomen führt. Aufgrund ihrer charakteristischen chemischen Eigenschaften und strukturellen Merkmale weisen CLN2-Inhibitoren eine hohe Selektivität für das Zielenzym auf, wodurch Nebenwirkungen minimiert werden.
Forscher und Wissenschaftler nutzen verschiedene Techniken der molekularen Modellierung, Hochdurchsatz-Screening-Methoden und Ansätze der medizinischen Chemie, um neuartige CLN2-Inhibitoren mit verbesserter Wirksamkeit und pharmakokinetischen Eigenschaften zu entwerfen und zu synthetisieren. Darüber hinaus helfen Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung dieser Inhibitoren bei der Verfeinerung ihrer Struktur für eine verbesserte Zielaffinität und -spezifität. Die Entwicklung von CLN2-Inhibitoren ist ein aktives Forschungsgebiet in der chemischen Industrie. Obwohl ihr gesamtes Anwendungsspektrum und ihre Auswirkungen noch erforscht werden. Wissenschaftler untersuchen diese Verbindungen weiterhin, um ihren Wirkmechanismus zu beleuchten und ihren Nutzen in verschiedenen Forschungskontexten zu bewerten.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Cysteamine | 60-23-1 | sc-217991 sc-217991A sc-217991B | 5 g 25 g 50 g | ¥1004.00 ¥2685.00 ¥4987.00 | 1 | |
Cysteamin hemmt das Protein CLN2, indem es an dessen aktive Stelle bindet und eine kovalente Bindung mit einem kritischen Aminosäurerest eingeht, wodurch die katalytische Aktivität des Enzyms gestört wird und es zu einer Beeinträchtigung der lysosomalen Funktion und zur Anhäufung von Speichermaterialien kommt, die mit einem CLN2-Mangel in Verbindung gebracht werden. | ||||||