CALML3-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die auf die Aktivität des Proteins CALML3 abzielen und diese modulieren, das zur Calmodulin-Familie gehört. Calmoduline sind allgegenwärtige, in eukaryontischen Zellen vorkommende kalziumbindende Proteine, die eine entscheidende Rolle bei der Signaltransduktion und der Regulierung verschiedener zellulärer Prozesse spielen. CALML3 ist eine der Isoformen von Calmodulin und ist an kalziumabhängigen Prozessen in Zellen beteiligt. Seine Hemmung ist im Bereich der Grundlagenforschung von Interesse, um seine spezifischen Funktionen und Aufgaben in verschiedenen zellulären Kontexten zu ergründen.
Die chemische Klasse der CALML3-Inhibitoren besteht in der Regel aus kleinen Molekülen oder Peptiden, die so konzipiert sind, dass sie die Interaktion zwischen CALML3 und seinen Zielproteinen durch Bindung an bestimmte Regionen von CALML3 stören. Diese Inhibitoren können ihre Wirkung entfalten, indem sie mit endogenen Liganden um die Bindung an CALML3 konkurrieren oder die Konformation des Proteins verändern und dadurch seine normale Funktion verhindern. In einem breiteren Kontext tragen CALML3-Inhibitoren zu unserem Verständnis der komplizierten Regulationsmechanismen in Zellen bei, die auf Kalzium-Signalwegen beruhen. Forscher nutzen diese Inhibitoren als wertvolle Werkzeuge, um die Rolle von CALML3 bei verschiedenen zellulären Prozessen zu untersuchen, darunter Muskelkontraktion, Freisetzung von Neurotransmittern und Regulierung der Genexpression. Durch die selektive Hemmung von CALML3 können Wissenschaftler Einblicke in die spezifischen Funktionen dieses Proteins und seinen Beitrag zur normalen Physiologie sowie zu möglichen Auswirkungen bei Krankheiten gewinnen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Calmidazolium chloride | 57265-65-3 | sc-201494 sc-201494A | 10 mg 50 mg | ¥1760.00 ¥6905.00 | 27 | |
Calmidazolium hemmt CALM3, indem es die Kalziumbindung blockiert und so verhindert, dass CALM3 die nachgeschalteten Signalwege aktiviert. | ||||||
CGS 9343B | 109826-27-9 | sc-203883 | 10 mg | ¥3610.00 | ||
CGS 9343B blockiert die Kalziumbindungsstellen von CALM3 und hemmt damit dessen Fähigkeit, nachgeschaltete Signalwege zu aktivieren. | ||||||
Trifluoperazine Dihydrochloride | 440-17-5 | sc-201498 sc-201498A | 1 g 5 g | ¥643.00 ¥1139.00 | 9 | |
Trifluoperazin hemmt CALM3 durch allosterische Bindung, wodurch seine Fähigkeit, nachgeschaltete Ziele zu aktivieren, beeinträchtigt wird. | ||||||
Chlorpromazine | 50-53-3 | sc-357313 sc-357313A | 5 g 25 g | ¥688.00 ¥1241.00 | 21 | |
Chlorpromazin stört die CALM3-Signalübertragung durch Bindung an die Kalziumbindungsstellen und hemmt so die nachgeschalteten Effekte. | ||||||
Azelnidipine | 123524-52-7 | sc-252395 | 10 mg | ¥970.00 | ||
Azelnidipin hemmt CALM3, indem es den Kalziumeintritt in die Zellen blockiert und so die Aktivierung von CALM3 aufgrund eines niedrigen intrazellulären Kalziumspiegels verringert. | ||||||