CADM1 (Cell Adhesion Molecule 1)-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell auf CADM1 abzielen und dessen Funktion hemmen. CADM1 ist ein Transmembranprotein, das an der Zell-Zell-Adhäsion beteiligt ist. CADM1 spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität von Geweben, indem es homophile und heterophile Interaktionen zwischen Zellen erleichtert. Es ist Teil der Immunglobulin-Superfamilie und wird in verschiedenen Geweben, insbesondere in Epithel- und Nervenzellen, exprimiert, wo es die zelluläre Kommunikation, Adhäsion und Migration reguliert. Durch die Hemmung von CADM1 stören diese Verbindungen seine Fähigkeit, die Adhäsion zwischen benachbarten Zellen zu vermitteln, und beeinflussen möglicherweise die Anordnung und Kohäsion von Zellen innerhalb von Geweben. Diese Störung der Zelladhäsion kann weitreichende Auswirkungen auf zelluläre Prozesse wie Proliferation, Migration und interzelluläre Signalübertragung haben. Chemisch gesehen sind CADM1-Inhibitoren so konzipiert, dass sie an wichtige funktionelle Domänen des Proteins binden, wie z. B. seine extrazellulären immunglobulinähnlichen Domänen, die für die Vermittlung der Adhäsion zwischen Zellen verantwortlich sind. Diese Inhibitoren können wirken, indem sie die spezifischen Stellen blockieren, die an der Interaktion von CADM1 mit sich selbst (homophile Bindung) oder mit anderen Adhäsionsmolekülen (heterophile Bindung) beteiligt sind, wodurch ordnungsgemäße Zell-Zell-Kontakte verhindert werden. Die Entwicklung dieser Inhibitoren erfordert detaillierte strukturelle Informationen über CADM1, um Spezifität und Selektivität zu gewährleisten und mögliche Auswirkungen auf andere Zelladhäsionsmoleküle mit ähnlichen strukturellen Merkmalen zu minimieren. Forscher, die CADM1-Inhibitoren untersuchen, konzentrieren sich darauf, zu verstehen, wie die Störung dieses Proteins das Zellverhalten beeinflusst, insbesondere im Hinblick auf Adhäsion und Kommunikation. Diese Forschung ist unerlässlich, um Einblicke in die molekularen Mechanismen zu gewinnen, die die Zelladhäsion und die strukturelle Integrität von Geweben steuern.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Dexamethasone | 50-02-2 | sc-29059 sc-29059B sc-29059A | 100 mg 1 g 5 g | $91.00 $139.00 $374.00 | 36 | |
Kortikosteroide sind bekannte Immunsuppressiva, die die Zytokinproduktion verringern und die Aktivität der NK-Zellen dämpfen können. | ||||||
Prednisone | 53-03-2 | sc-205816 sc-205816A sc-205816B | 1 g 5 g 25 g | $42.00 $136.00 $676.00 | 2 | |
Kortikosteroide sind bekannte Immunsuppressiva, die die Zytokinproduktion verringern und die Aktivität der NK-Zellen dämpfen können. | ||||||
Cyclosporin A | 59865-13-3 | sc-3503 sc-3503-CW sc-3503A sc-3503B sc-3503C sc-3503D | 100 mg 100 mg 500 mg 10 g 25 g 100 g | $63.00 $92.00 $250.00 $485.00 $1035.00 $2141.00 | 69 | |
Ein Immunsuppressivum, das die Produktion verschiedener Zytokine hemmen und die Funktion der NK-Zellen beeinträchtigen kann. | ||||||
Mycophenolate mofetil | 128794-94-5 | sc-200971 sc-200971A | 20 mg 100 mg | $37.00 $109.00 | 1 | |
Dieses Immunsuppressivum hemmt ein Enzym, das für die Purinsynthese notwendig ist, und reduziert so die Lymphozytenproliferation und die Zytokinproduktion. | ||||||
Azathioprine | 446-86-6 | sc-210853D sc-210853 sc-210853A sc-210853B sc-210853C | 500 mg 1 g 2 g 5 g 10 g | $203.00 $176.00 $349.00 $505.00 $704.00 | 1 | |
Es greift in den Nukleinsäurestoffwechsel ein, was zu einer verminderten Proliferation von Lymphozyten und einer geringeren Zytokinproduktion führt. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | $63.00 $158.00 $326.00 | 233 | |
Es hemmt speziell mTOR, einen wichtigen Regulator des Zellwachstums und der Zellproliferation, und beeinträchtigt die Zytokinproduktion und die Funktion der NK-Zellen. | ||||||
FK-506 | 104987-11-3 | sc-24649 sc-24649A | 5 mg 10 mg | $78.00 $151.00 | 9 | |
Ähnlich wie Cyclosporin wirkt es als Immunsuppressivum, indem es Calcineurin hemmt, was wiederum die Zytokinproduktion reduziert. | ||||||