CA3-Inhibitoren umfassen ein breites Spektrum von Chemikalien, die in erster Linie auf das Isozym Carbonic Anhydrase III abzielen, einen Katalysator, der die reversible Hydratisierung von Kohlendioxid ermöglicht. Eines der hervorstechenden Merkmale vieler Inhibitoren dieser Klasse ist, dass sie aus der Familie der Sulfonamid-Derivate stammen. Sulfonamide können sich an das Enzym anlagern, indem sie direkt an das Zinkion im aktiven Zentrum des Enzyms binden. Acetazolamid, Methazolamid, Dorzolamid, Brinzolamid und Benzolamid sind unter anderem die wichtigsten Vertreter dieser Kategorie. Ihre Wirkungsweise dreht sich hauptsächlich um das aktive Zentrum und bietet eine direkte hemmende Wirkung. Während der primäre Mechanismus bei allen Sulfonamid-Derivaten gleich ist, kann ihre Wirksamkeit unterschiedlich sein, wobei einige eine stärkere hemmende Wirkung aufweisen als andere.
Neben den Sulfonamiden umfasst die Klasse der CA3-Inhibitoren auch andere Chemikalien, die entweder direkt oder indirekt hemmend wirken können. Saccharin zum Beispiel ist ein künstlicher Süßstoff, der nachweislich CA-Isoenzyme hemmen kann, wenngleich seine Wirkung nicht so ausgeprägt ist wie die der Sulfonamide. Ein weiterer interessanter Bestandteil sind Verbindungen, die für ihre primären Funktionen in anderen Bereichen bekannt sind, aber dennoch eine CA-hemmende Wirkung aufweisen. Topiramat ist zwar als Antikonvulsivum bekannt, zeigt aber eine hemmende Wirkung auf CA III. Ähnlich verhält es sich mit Furosemid, das weitgehend als Diuretikum bezeichnet wird und schwache CA-hemmende Eigenschaften aufweist. Es ist diese vielfältige Gruppe von Verbindungen und ihre unterschiedlichen Mechanismen, die die Klasse der CA3-Hemmer sowohl kompliziert als auch vielseitig machen. Die Art ihrer hemmenden Wirkung reicht von direkten Wechselwirkungen mit dem aktiven Zentrum bis hin zu nuancierteren Ansätzen, die von ihrer chemischen Zusammensetzung und Struktur abhängen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Acetazolamide | 59-66-5 | sc-214461 sc-214461A sc-214461B sc-214461C sc-214461D sc-214461E sc-214461F | 10 g 25 g 100 g 250 g 500 g 1 kg 2 kg | ¥914.00 ¥1997.00 ¥4896.00 ¥6104.00 ¥9962.00 ¥16686.00 ¥25317.00 | 1 | |
Sulfonamid-Derivat, das CA durch Bindung an das Zink-Ion im aktiven Zentrum des Enzyms hemmt. | ||||||
Methazolamide | 554-57-4 | sc-235615 | 1 g | ¥1061.00 | 3 | |
Sulfonamid-Derivat, das CA durch Bindung an das aktive Zentrum hemmt; weniger wirksam als Acetazolamid. | ||||||
Dorzolamide | 120279-96-1 | sc-337687 | 1 g | ¥10831.00 | 2 | |
Topischer Sulfonamid-Inhibitor von CA; hauptsächlich für ophthalmische Zwecke verwendet. | ||||||
Brinzolamide | 138890-62-7 | sc-481649 | 10 mg | ¥3035.00 | ||
Ein weiterer topischer Sulfonamid-Inhibitor von CA, der hauptsächlich bei erhöhtem Augeninnendruck eingesetzt wird. | ||||||
Topiramate | 97240-79-4 | sc-204350 sc-204350A | 10 mg 50 mg | ¥1207.00 ¥4163.00 | ||
Es ist in erster Linie ein Antikonvulsivum, hat aber auch eine CA-hemmende Wirkung, insbesondere gegen CA III. | ||||||
Saccharin | 81-07-2 | sc-212902 sc-212902A sc-212902B | 100 mg 1 g 10 g | ¥1952.00 ¥2651.00 ¥3227.00 | ||
Künstlicher Süßstoff, der CA-Isoenzyme hemmen kann, wenn auch mit geringerer Wirksamkeit im Vergleich zu Sulfonamiden. | ||||||
Sulthiame | 61-56-3 | sc-474559 sc-474559A | 25 mg 250 mg | ¥4028.00 ¥28171.00 | ||
Ist für seine antiepileptischen Eigenschaften bekannt, wirkt aber auch als CA-Hemmer. | ||||||
Furosemide | 54-31-9 | sc-203961 | 50 mg | ¥463.00 | ||
Obwohl es in erster Linie ein Diuretikum ist, hat es schwache CA-hemmende Eigenschaften. | ||||||