C3aR-Inhibitoren gehören als chemische Klasse zu einer Kategorie von Verbindungen, die die Aktivität des C3a-Rezeptors (C3aR) modulieren sollen, einer entscheidenden Komponente des Komplementsystems und der Immunantwort. Diese Inhibitoren zeichnen sich vor allem durch ihre Fähigkeit aus, in die mit der C3aR-Aktivierung verbundenen Signalwege einzugreifen. C3aR ist ein G-Protein-gekoppelter Rezeptor (GPCR), der auf der Oberfläche verschiedener Immunzellen exprimiert wird, darunter Mastzellen, Makrophagen und Neutrophile. Seine Aktivierung löst eine Kaskade von Ereignissen aus, die zu Immunreaktionen wie Entzündungen und Chemotaxis führen. C3aR-Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie C3aR gezielt ansteuern und binden und so seine Aktivierung durch seinen natürlichen Liganden C3a verhindern. Auf diese Weise unterbrechen sie nachgeschaltete intrazelluläre Signalkaskaden und modulieren so letztlich die Immunzellreaktionen.
Strukturell können C3aR-Inhibitoren stark variieren und sowohl kleine Moleküle als auch peptidbasierte Verbindungen umfassen. Kleine Molekül-Inhibitoren zeichnen sich in der Regel durch ihr geringes Molekulargewicht und ihre synthetische Beschaffenheit aus, wodurch sie für eine Modifizierung und Optimierung zur Verbesserung der Bindungsaffinität und Spezifität für C3aR geeignet sind. Peptidbasierte Inhibitoren ahmen dagegen oft bestimmte Regionen des C3a-Moleküls oder des C3aR selbst nach, was gezieltere Interaktionen mit dem Rezeptor ermöglicht. Die Entwicklung von C3aR-Inhibitoren umfasst einen strengen Prozess von Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung (SAR), bei dem chemische Modifikationen systematisch untersucht werden, um die Bindungsaffinität und Selektivität zu optimieren. Darüber hinaus spielen rechnergestützte Modellierungs- und Screening-Techniken eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Entdeckung von C3aR-Inhibitoren. Insgesamt stellen C3aR-Inhibitoren eine vielfältige chemische Klasse dar, die das gemeinsame Ziel haben, Immunreaktionen durch Unterbrechung der C3aR-vermittelten Signalwege zu modulieren und Einblicke in die komplexen Mechanismen der Immunregulation zu bieten.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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SB 290157 trifluoroacetate salt | 1140525-25-2 | sc-222291 sc-222291A sc-222291B | 10 mg 50 mg 100 mg | ¥1873.00 ¥7040.00 ¥11733.00 | 10 | |
SB 290157 Trifluoracetat-Salz (CAS 1140525-25-2) ist ein synthetisches kleines Molekül, das für seine Rolle als C3aR-Hemmer bekannt ist. Es stört die Aktivierung des C3a-Rezeptors (C3aR). | ||||||
N2-[[5-(Diphenylmethyl)-2-furanyl]carbonyl]-L-Arginine | 945254-73-9 | sc-215516 sc-215516A | 1 mg 5 mg | ¥959.00 ¥3622.00 | ||
N2-[[5-(Diphenylmethyl)-2-furanyl]carbonyl]-L-Arginin (CAS 945254-73-9) ist eine Verbindung, die für ihre Rolle als C3aR-Inhibitor bekannt ist. Sie wirkt, indem sie die Aktivität des C3a-Rezeptors (C3aR) stört. | ||||||