Date published: 2026-2-10

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C18orf30 Inhibitoren

Gängige C18orf30 Inhibitors sind unter underem Ruthenium red CAS 11103-72-3, YODA 1 CAS 448947-81-7, Gadolinium(III) chloride CAS 10138-52-0, Amiloride CAS 2609-46-3 und Gadolinium CAS 7440-54-2.

Die Inhibitoren des mechanosensitiven Piezo-Ionenkanals, Komponente 2 (Piezo2), umfassen ein breites Spektrum chemischer Verbindungen, die alle auf einzigartige Weise mit dem Piezo2-Kanal interagieren oder ihn beeinflussen. Piezo2, ein mechanisch aktivierter Ionenkanal, spielt eine entscheidende Rolle bei verschiedenen physiologischen Prozessen, darunter Berührung, Propriozeption und Gefäßentwicklung. Seine Hemmung ist daher eine komplexe Aufgabe, bei der oft der Kanal direkt angegriffen oder damit verbundene Signalwege moduliert werden.

Zu den oben aufgeführten Hemmstoffen gehören sowohl direkte Blocker wie GsMTx4 und Ruthenium Red als auch indirekte Modulatoren wie Yoda1 und Dooku1. GsMTx4, ein Peptidtoxin, hemmt Piezo2 direkt, indem es seine mechanische Empfindlichkeit verändert und so die Gating-Kinetik des Kanals effektiv verändert. Diese spezifische Interaktion unterstreicht die Präzision, mit der diese Inhibitoren mechanosensitive Kanäle angreifen können. Ruthenium Red hingegen blockiert die TRP-Kanäle nicht-selektiv und verändert die Ionenleitfähigkeit und die Porenstruktur des Piezo2-Kanals, wobei sich die Inhibitoren in ihrer Selektivität und ihrem Wirkmechanismus unterscheiden. Amilorid und Streptomycin beispielsweise hemmen nicht selektiv und wirken sich auf ein breiteres Spektrum mechanosensibler Ionenkanäle, einschließlich Piezo2, aus. Im Gegensatz dazu zeigen spezifische Inhibitoren wie GsMTx4 einen gezielteren Ansatz. Diese Vielfalt an Hemmstrategien spiegelt die komplexe Natur der Mechanotransduktion und die unterschiedlichen Rollen von Piezo2 in physiologischen Prozessen wider. Das Verständnis der Mechanismen dieser Inhibitoren gibt nicht nur Aufschluss darüber, wie die Piezo2-Aktivität moduliert werden kann, sondern auch über die breiteren Implikationen der mechanosensitiven Kanalregulation in Gesundheit und Krankheit.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Ruthenium red

11103-72-3sc-202328
sc-202328A
500 mg
1 g
¥2121.00
¥2821.00
13
(1)

Ruthenium Red ist ein polykationischer Farbstoff, der TRP-Kanäle nicht-selektiv blockiert und auch Piezo2-Kanäle hemmt, indem er ihre Ionenleitfähigkeit verändert und die porenbildenden Untereinheiten blockiert.

YODA 1

448947-81-7sc-507361
10 mg
¥2426.00
(0)

Yoda1 ist ein synthetischer Agonist, der Piezo1 moduliert, aber auch indirekt Piezo2 beeinflussen kann, indem er die Mechanotransduktions-Signalwege verändert.

Gadolinium(III) chloride

10138-52-0sc-224004
sc-224004A
5 g
25 g
¥1726.00
¥4028.00
4
(1)

Gadolinium(III)-chlorid ist ein Lanthanid-Ion, von dem bekannt ist, dass es verschiedene mechanosensitive Ionenkanäle, darunter Piezo2, hemmt, indem es die Gating-Eigenschaften des Kanals verändert.

Amiloride

2609-46-3sc-337527
1 g
¥3339.00
7
(1)

Amilorid ist ein Diuretikum, das nicht-selektiv mechanosensitive Ionenkanäle wie Piezo2 hemmen kann, indem es die ionische Selektivität und Leitfähigkeit des Kanals verändert.

Gadolinium

7440-54-2sc-250038
10 g
¥1004.00
(0)

Gd3+ (Gadolinium-Ion) blockiert verschiedene Ionenkanäle, darunter Piezo2, indem es die Gating- und Ionenselektivitätseigenschaften des Kanals verändert.

SK&F 96365

130495-35-1sc-201475
sc-201475B
sc-201475A
sc-201475C
5 mg
10 mg
25 mg
50 mg
¥1162.00
¥1783.00
¥4479.00
¥7401.00
2
(1)

SKF-96365 ist ein Inhibitor von TRPC-Kanälen und kann die Piezo2-Funktion indirekt beeinflussen, indem es den intrazellulären Kalziumspiegel und die Mechanotransduktionssignalwege moduliert.

Verapamil

52-53-9sc-507373
1 g
¥4219.00
(0)

Verapamil, ein Kalziumkanalblocker, kann die Piezo2-Aktivität indirekt beeinflussen, indem er die zelluläre Kalziumdynamik und mechanosensitive Signalwege verändert.

Nifedipine

21829-25-4sc-3589
sc-3589A
1 g
5 g
¥666.00
¥1952.00
15
(1)

Nifedipin ist ein Kalziumkanalblocker, der zwar in erster Linie auf Kalziumkanäle vom L-Typ abzielt, die Piezo2-Aktivität jedoch indirekt durch Veränderungen der zellulären Kalziumhomöostase modulieren kann.