BUBR1-Inhibitoren stellen eine Klasse kleiner Moleküle dar, die darauf abzielen, die Aktivität der mitotischen Checkpoint-Kinase BUBR1 zu modulieren, einem wichtigen Regulator der Chromosomentrennung während der Zellteilung. Unter den direkten Inhibitoren zeichnet sich ZM447439 dadurch aus, dass es direkt auf die Kinaseaktivität von BUBR1 abzielt, seine Phosphorylierung von Substraten unterbricht und den mitotischen Kontrollpunkt beeinträchtigt. Dies führt zu einer abnormalen Zellteilung und genomischer Instabilität, was ZM447439 zu einem wertvollen Instrument zur Untersuchung der spezifischen Funktionen von BUBR1 bei der Aufrechterhaltung der Chromosomenstabilität während der Mitose macht. Indirekte Inhibitoren wie BAY 1217389 und BAY 1816032 zielen auf die eng mit BUB1 assoziierte Kinase ab, stören den Spindelassemblierungs-Kontrollpunkt (SAC) und beeinträchtigen BUBR1-vermittelte Signalwege. Diese Wirkstoffe führen zu Defekten bei der Chromosomensegregation und der mitotischen Progression und geben Aufschluss über die miteinander verknüpften Rollen von BUBR1 und BUB1 bei der mitotischen Regulation. TAK-960, ein potenter Aurora-A-Kinase-Inhibitor, beeinflusst BUBR1 indirekt, indem er die SAC unterbricht, was die Wechselwirkung zwischen Aurora A und BUBR1 bei der Regulierung mitotischer Ereignisse verdeutlicht.
Darüber hinaus modulieren Inhibitoren wie Reversin, S-Trityl-L-Cystein und Barasertib indirekt BUBR1, indem sie die Spindeldynamik beeinflussen oder an der Mitose beteiligte Kinasen hemmen. Diese Verbindungen bewirken einen mitotischen Stillstand, aktivieren die SAC und führen zu einer fehlerhaften Chromosomensegregation. Dies unterstreicht die Bedeutung der Spindeldynamik und der Kinaseaktivitäten bei der BUBR1-vermittelten mitotischen Regulierung. Die Klasse der BUBR1-Inhibitoren umfasst auch Verbindungen, die auf Kinasen wie PLK1 (CCT251455, BI 2536) und Aurora A/B (NMS-P937, TAK-901) abzielen. Diese Inhibitoren wirken sich indirekt auf BUBR1-vermittelte Signalwege aus, was zu Defekten bei der Chromosomensegregation und der mitotischen Progression führt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass BUBR1-Inhibitoren, ob direkt oder indirekt, den Forschern wertvolle Werkzeuge zur Verfügung stellen, um die komplizierte Rolle von BUBR1 bei der Aufrechterhaltung der Genomstabilität während der Zellteilung zu entschlüsseln. Diese Verbindungen bieten Einblicke in die Regulierungsmechanismen des mitotischen Kontrollpunkts und tragen zu unserem Verständnis der miteinander verknüpften Signalwege bei, die eine ordnungsgemäße Chromosomentrennung steuern.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
ZM-447439 | 331771-20-1 | sc-200696 sc-200696A | 1 mg 10 mg | ¥1726.00 ¥4016.00 | 15 | |
ZM447439 ist ein niedermolekularer Inhibitor, der direkt auf BUBR1 abzielt. Er hemmt die Kinaseaktivität von BUBR1 und verhindert so dessen Phosphorylierung von Substraten. Diese direkte Hemmung stört den mitotischen Kontrollpunkt, was zu einer fehlerhaften Zellteilung und genomischer Instabilität führt. | ||||||
TAK-960 | 1137868-52-0 | sc-364631 sc-364631A | 5 mg 10 mg | ¥3565.00 ¥7514.00 | 1 | |
TAK-960 ist ein potenter Aurora-A-Kinase-Inhibitor, der indirekt BUBR1 beeinflusst. Durch die Hemmung von Aurora A unterbricht TAK-960 die SAC und beeinflusst BUBR1-vermittelte Signalwege während der Mitose. | ||||||
Reversine | 656820-32-5 | sc-203236 | 5 mg | ¥2493.00 | 13 | |
Reversine ist ein kleines Molekül, das BUBR1 indirekt beeinflusst, indem es die Aurora-B-Kinase hemmt. Durch die Unterbrechung der Aurora-B-Aktivität beeinflusst Reversine die SAC und führt zu veränderten BUBR1-vermittelten Signalwegen während der Mitose. | ||||||
S-Trityl-L-cysteine | 2799-07-7 | sc-202799 sc-202799A | 1 g 5 g | ¥361.00 ¥745.00 | 6 | |
S-Trityl-L-Cystein ist ein Inhibitor des mitotischen Kinesins Eg5, das BUBR1 indirekt beeinflusst, indem es die Spindelbildung stört. Durch die Hemmung von Eg5 induziert S-Trityl-L-Cystein einen mitotischen Stillstand und aktiviert den SAC, wodurch die BUBR1-vermittelten Signalwege beeinflusst werden. | ||||||
BI 2536 | 755038-02-9 | sc-364431 sc-364431A | 5 mg 50 mg | ¥1704.00 ¥5923.00 | 8 | |
BI 2536 ist ein starker PLK1-Inhibitor, der indirekt die BUBR1-Aktivität moduliert. Durch die Hemmung von PLK1 unterbricht BI 2536 die SAC und beeinflusst BUBR1-vermittelte Signalwege während der Mitose. | ||||||