Date published: 2026-2-10

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Arylsulfatase B Inhibitoren

Gängige Arylsulfatase B Inhibitors sind unter underem Zanamivir CAS 139110-80-8, Heparin CAS 9005-49-6, Warfarin CAS 81-81-2, Suramin sodium CAS 129-46-4 und Methylene blue CAS 61-73-4.

Arylsulfatase-B-Inhibitoren bilden eine eigene chemische Klasse, die eine zentrale Rolle bei der Modulation der Enzymaktivität in biologischen Systemen spielt. Arylsulfatase B, auch bekannt als N-Acetylgalactosamin-4-Sulfatase (Arylsulfatase B), ist ein Enzym, das für die Hydrolyse von Sulfatestern aus verschiedenen Molekülen, insbesondere Glykosaminoglykanen (GAGs), verantwortlich ist. Diese Makromoleküle sind integrale Bestandteile der extrazellulären Matrix und spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gewebestruktur und -funktion. Arylsulfatase-B-Inhibitoren sind daher Verbindungen, die die katalytische Aktivität dieses Enzyms selektiv hemmen.

Arylsulfatase-B-Inhibitoren weisen häufig einzigartige molekulare Gerüste auf, die spezifisch mit dem aktiven Zentrum des Enzyms interagieren und seine Fähigkeit zur Abspaltung von Sulfateinheiten von GAGs stören. Die Hemmung der Arylsulfatase B kann tiefgreifende Auswirkungen auf zelluläre Prozesse haben, da die Aktivität des Enzyms eng mit der Regulierung des GAG-Stoffwechsels verbunden ist. Durch die Modulation der Arylsulfatase B können diese Inhibitoren die Zusammensetzung der extrazellulären Matrix verändern und so die Zellsignalisierung, die Adhäsion und die Gewebeintegrität beeinflussen. Die Entwicklung und Untersuchung von Arylsulfatase-B-Inhibitoren trägt nicht nur zu unserem Verständnis enzymatischer Mechanismen in biologischen Systemen bei, sondern hat auch potenzielle Auswirkungen auf die Entwicklung von Verbindungen, die in verschiedenen Bereichen wie der Biochemie und der Molekularbiologie Anwendung finden.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Zanamivir

139110-80-8sc-208495
1 mg
¥3046.00
6
(1)

Zanamivir, ein Neuraminidase-Inhibitor, kann mit Sulfatgruppen interagieren und so möglicherweise ARSB hemmen.

Heparin

9005-49-6sc-507344
25 mg
¥1343.00
1
(0)

Heparin, ein sulfatiertes Glykosaminoglykan, kann an ARSB binden und dessen Funktion beeinträchtigen.

Warfarin

81-81-2sc-205888
sc-205888A
1 g
10 g
¥824.00
¥2775.00
7
(1)

Warfarin greift in den Vitamin-K-Stoffwechsel ein und beeinträchtigt indirekt die Sulfataseaktivität wie ARSB.

Suramin sodium

129-46-4sc-507209
sc-507209F
sc-507209A
sc-507209B
sc-507209C
sc-507209D
sc-507209E
50 mg
100 mg
250 mg
1 g
10 g
25 g
50 g
¥1715.00
¥2414.00
¥8213.00
¥29344.00
¥123707.00
¥246376.00
¥463645.00
5
(1)

Suramin, ein polysulfonierter Naphthylharnstoff, kann verschiedene Enzyme hemmen und sich möglicherweise indirekt auf ARSB auswirken.

Methylene blue

61-73-4sc-215381B
sc-215381
sc-215381A
25 g
100 g
500 g
¥485.00
¥1173.00
¥3700.00
3
(1)

Methylenblau beeinträchtigt die Aktivität der Sulfatase, indem es sich möglicherweise an das aktive Zentrum bindet.

Chloroquine

54-05-7sc-507304
250 mg
¥778.00
2
(0)

Chloroquin, ein Malariamittel, kann die lysosomale Funktion verändern und sich möglicherweise auf ARSB auswirken.

Imatinib

152459-95-5sc-267106
sc-267106A
sc-267106B
10 mg
100 mg
1 g
¥293.00
¥1343.00
¥2403.00
27
(1)

Imatinib, ein Tyrosinkinase-Hemmer, kann ARSB indirekt über die Signaltransduktion beeinflussen.

Clioquinol

130-26-7sc-201066
sc-201066A
1 g
5 g
¥508.00
¥1297.00
2
(1)

Clioquinol hat metallchelatbildende Eigenschaften, die die ARSB-Aktivität durch Bindung essenzieller Ionen verändern könnten.

Dansyl Chloride

605-65-2sc-359844
1 g
¥767.00
2
(0)

Der Dansylchlorid-Inhibitor hemmt bekanntermaßen Sulfatasen, indem er das Substrat nachahmt.

Copper(II) sulfate

7758-98-7sc-211133
sc-211133A
sc-211133B
100 g
500 g
1 kg
¥519.00
¥1376.00
¥2132.00
3
(1)

Kupfersulfat kann Sulfatasen durch Bindung an das aktive Zentrum des Enzyms hemmen.