AP-2ε-Inhibitoren wirken durch Unterbrechung bestimmter intrazellulärer Signalwege, die direkt oder indirekt die AP-2ε-Funktion modulieren. Im Falle von U0126 und PD0325901 üben diese MEK-Inhibitoren ihre Wirkung durch Unterdrückung des MAPK-Signalwegs aus. Die ERK-Aktivität wird reduziert, was die Fähigkeit von AP-2ε beeinträchtigt, in den Zellkern zu wandern, und dadurch seine Transkriptionsaktivität beeinträchtigt. Inhibitoren wie LY294002 und Wortmannin wirken auf den PI3K/Akt-Signalweg. Wenn dieser Weg gehemmt wird, sinken die Phosphorylierungswerte von AP-2ε, was wiederum seine Aktivierung und seine Rolle beim Überleben der Zelle über die Transkriptionsregulierung verringert.
Zusätzlich zu den Hemmstoffen, die auf den MAPK- und PI3K/Akt-Signalweg wirken, zeigen Chemikalien wie SB431542, Genistein und IWP-2 hemmende Effekte, indem sie andere spezifische Signalwege beeinflussen. SB431542 ist ein ALK5-Inhibitor, der den TGF-β-Signalweg moduliert, indem er die SMADs herunterreguliert, was die AP-2ε-abhängige Gentranskription negativ beeinflusst. Genistein, ein Tyrosinkinase-Inhibitor, unterdrückt die EGFR-Signalübertragung, reduziert die ERK-Kaskade und hemmt so die AP-2ε-abhängige Genaktivierung. IWP-2 hemmt die Wnt-Produktion und beeinflusst den Wnt/β-Catenin-Signalweg, indem es die Transkriptionsregulation von Genen moduliert, die von AP-2ε abhängig sind. Daher wirken diese Inhibitoren durch spezifische Modulation von Signalkaskaden und Proteininteraktionen und beeinflussen die funktionelle Rolle von AP-2ε auf direkte oder indirekte Weise.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
SB 431542 | 301836-41-9 | sc-204265 sc-204265A sc-204265B | 1 mg 10 mg 25 mg | ¥925.00 ¥2437.00 ¥4693.00 | 48 | |
Hemmt ALK5 und damit den TGF-β-Signalweg, indem es die SMADs herunterreguliert, was die AP-2ε-vermittelte Genexpression negativ moduliert. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
Hemmt PI3K und beeinflusst den Akt-Signalweg, was wiederum die Phosphorylierung von AP-2ε verringert und dessen Aktivierung reduziert. | ||||||
SP600125 | 129-56-6 | sc-200635 sc-200635A | 10 mg 50 mg | ¥451.00 ¥1692.00 | 257 | |
Hemmt JNK, was sich auf die AP-1-Aktivität auswirkt und dadurch die synergistischen AP-2ε-AP-1-Interaktionen für bestimmte Gentranskriptionen beeinträchtigt. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Hemmt PI3K und wirkt sich auf den PI3K/Akt/mTOR-Signalweg aus, wodurch die Rolle von AP-2ε beim Zellüberleben über die Transkriptionsregulation verringert wird. | ||||||
Genistein | 446-72-0 | sc-3515 sc-3515A sc-3515B sc-3515C sc-3515D sc-3515E sc-3515F | 100 mg 500 mg 1 g 5 g 10 g 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1850.00 ¥2256.00 ¥4535.00 ¥6487.00 ¥11068.00 ¥22914.00 | 46 | |
Tyrosinkinaseinhibitor, der die EGFR-Signalübertragung unterdrückt, die ERK-Kaskade reduziert und dadurch die AP-2ε-abhängige Genaktivierung hemmt. | ||||||
ZM 336372 | 208260-29-1 | sc-202857 | 1 mg | ¥530.00 | 2 | |
Hemmt RAF1 und blockiert somit die MAPK-Signalübertragung. Eine verringerte ERK1/2-Aktivität beeinträchtigt die Fähigkeit von AP-2ε, die Transkription zu initiieren. | ||||||
IWP-2 | 686770-61-6 | sc-252928 sc-252928A | 5 mg 25 mg | ¥1083.00 ¥3294.00 | 27 | |
Hemmt die Wnt-Produktion und beeinträchtigt damit den Wnt/β-Catenin-Weg, der die AP-2ε-abhängige Gentranskription moduliert. | ||||||
GSK-3 Inhibitor XVI | 252917-06-9 | sc-221691 sc-221691A | 5 mg 25 mg | ¥2031.00 ¥6882.00 | 4 | |
Hemmt GSK3β, wodurch die Wnt-Signalübertragung unterbrochen wird; verändert die Transkriptionsregulierung von AP-2ε bei Wnt-abhängigen Genen. | ||||||
PP 2 | 172889-27-9 | sc-202769 sc-202769A | 1 mg 5 mg | ¥1061.00 ¥2561.00 | 30 | |
Hemmt die Kinasen der Src-Familie und beeinflusst so die FAK-Signalübertragung, wodurch die AP-2ε-Aktivierung gehemmt wird. | ||||||
GW 5074 | 220904-83-6 | sc-200639 sc-200639A | 5 mg 25 mg | ¥1196.00 ¥4705.00 | 10 | |
Hemmt c-Raf und unterbricht dadurch den MAPK/ERK-Weg. Beeinflusst die AP-2ε-Translokation in den Zellkern und behindert dadurch dessen Funktion. | ||||||