ANG I-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Verbindungsklasse, die selektiv auf ANG I (Angiotensin I) im Renin-Angiotensin-System (RAS) abzielt und dessen Aktivität moduliert. ANG I ist ein inaktives Vorläuferpeptid, das als Ausgangspunkt für die Bildung von ANG II (Angiotensin II) dient, einem biologisch aktiven Peptid, das für seine starke vasokonstriktorische Wirkung und die Regulierung des Blutdrucks bekannt ist. Die chemischen Strukturen von ANG-I-Inhibitoren weisen spezifische molekulare Merkmale auf, die es ihnen ermöglichen, mit ANG I zu interagieren und dessen Umwandlung in ANG II zu stören. Auf diese Weise blockieren diese Inhibitoren die Wirkung von Enzymen wie dem Angiotensin-Converting-Enzym (ACE) oder anderen regulatorischen Proteinen innerhalb des RAS-Signalwegs und hemmen so die Umwandlung von ANG I in ANG II.
Die Entdeckung und Entwicklung von ANG-I-Hemmern erfordert umfangreiche Forschungsarbeiten zur Optimierung ihrer chemischen Eigenschaften und Bindungsaffinität zu ANG I. Medizinalchemiker führen Struktur-Aktivitäts-Beziehungsstudien durch, um die molekulare Struktur dieser Hemmer für eine verbesserte Selektivität und Wirksamkeit zu optimieren. Computergestützte Chemie und Hochdurchsatz-Screening-Techniken wurden eingesetzt, um neue ANG-I-Hemmer zu identifizieren und das Wissen über ihre Struktur-Funktions-Beziehungen zu erweitern. Forscher interessieren sich für ANG-I-Hemmer als wertvolle Hilfsmittel zur Untersuchung der komplizierten Regulation des RAS und seiner Auswirkungen auf die kardiovaskuläre Physiologie. Durch selektive Hemmung von ANG I wollen Wissenschaftler ein tieferes Verständnis der Faktoren erlangen, die die Blutdruckregulation, den Flüssigkeitshaushalt und die kardiovaskuläre Gesundheit steuern. Die Untersuchung von ANG-I-Hemmern kann wertvolle Einblicke in die komplexen Signalwege liefern, die an der Blutdruckregulation beteiligt sind, sowie in die physiologischen Reaktionen, die durch ANG II vermittelt werden.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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2-(Benzoylcarbamothioylamino)-5,5-dimethyl-4,7-dihydrothieno[2,3-c]pyran-3-carboxylic Acid | 314042-01-8 | sc-503400 | 10 mg | ¥3385.00 | ||
Diese Verbindung, auch als CID1067700 bezeichnet, ist ein kleines Molekül, das als selektiver Inhibitor der Rab 4A-Aktivität identifiziert wurde. Es wurde in der Forschung verwendet, um die Rolle von Rab 4A in verschiedenen zellulären Prozessen zu untersuchen. | ||||||
Wiskostatin | 253449-04-6 | sc-204399 sc-204399A sc-204399B sc-204399C | 1 mg 5 mg 25 mg 50 mg | ¥553.00 ¥1399.00 ¥4975.00 ¥9341.00 | 4 | |
Wiskostatin ist eine niedermolekulare Verbindung, die den Nukleotidaustausch von Rab 4A hemmen und damit seine Aktivierung beeinträchtigen kann. | ||||||
Brefeldin A | 20350-15-6 | sc-200861C sc-200861 sc-200861A sc-200861B | 1 mg 5 mg 25 mg 100 mg | ¥350.00 ¥598.00 ¥1399.00 ¥4219.00 | 25 | |
Brefeldin A ist ein natürlicher Wirkstoff, der die Funktion verschiedener Rab-GTPasen, einschließlich Rab 4A, beeinträchtigt, indem er den Vesikeltransport stört. | ||||||