Date published: 2026-2-10

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AMPA 1 Inhibitoren

Gängige AMPA 1 Inhibitors sind unter underem Topiramate CAS 97240-79-4 und Ifenprodil hemitartrate CAS 23210-58-4.

Chemische Inhibitoren von AMPA 1 können ihre hemmende Wirkung über verschiedene Mechanismen direkt auf der Rezeptorebene ausüben. NBQX zum Beispiel wirkt als Antagonist an der Glutamat-Bindungsstelle des AMPA-Rezeptors, die für die ionotrope Funktion des Rezeptors entscheidend ist. Durch die Bindung an diese Stelle blockiert NBQX wirksam die exzitatorische Neurotransmission und verhindert den üblichen Ionenfluss, der bei der Glutamatbindung auftreten würde. In ähnlicher Weise unterbricht GYKI 52466 die Funktion des AMPA-Rezeptors nicht-kompetitiv, indem es die Dynamik des Ionenkanals des Rezeptors verändert, was zu einer Verringerung der Aktivität des Rezeptors führt. Perampanel zielt ebenfalls spezifisch auf AMPA-Rezeptoren ab, indem es sie selektiv antagonisiert und so den für die Erregung wichtigen Ionenfluss durch die neuronale Membran hemmt. IEM-1460 verfolgt einen etwas anderen Ansatz, indem es selektiv die Ca2+-durchlässigen AMPA-Rezeptoren blockiert und damit die erregende synaptische Übertragung, die normalerweise dem Ionenfluss durch diese Kanäle folgt, reduziert.

Tezampanel und CFM-2 tragen weiter zur Hemmung von AMPA 1 bei, indem sie an die Glutamaterkennungsstelle bzw. an eine allosterische Modulationsstelle binden. Tezampanel verhindert die Aktivierung des Rezeptors, während die Bindung von CFM-2 zur Hemmung der ionotropen Aktivität des Rezeptors führt, wodurch die erregenden Signale effektiv zum Schweigen gebracht werden. Topiramat ist zwar eher für seine Wirkungen auf andere Rezeptoren bekannt, kann aber indirekt die durch den AMPA-Rezeptor vermittelten Reaktionen beeinflussen, indem es die Zusammensetzung der Rezeptoruntereinheiten und damit die Eigenschaften der Ionenkanäle moduliert. Talampanel und Becampanel wirken beide als kompetitive Antagonisten an der Glutamat-Bindungsstelle von AMPA-Rezeptoren, wodurch die durch diese Rezeptoren vermittelte exzitatorische Neurotransmission gehemmt wird. ZK200775 hemmt in ähnlicher Weise die synaptische Übertragung, indem es die Öffnung des Ionenkanals durch seine Bindung an die Glutamat-Bindungsstelle des Rezeptors einschränkt. Ifenprodil zielt zwar in erster Linie auf NMDA-Rezeptoren ab, kann aber auch AMPA-Rezeptoren, die mit bestimmten Untereinheiten verbunden sind, durch allosterische Modulation der Rezeptoraktivität hemmen. Selurampanel schließlich verhindert die Aktivierung von AMPA-Rezeptoren durch Glutamat und hemmt so die ionotrope Aktivität des Rezeptors und die daraus resultierende erregende Neurotransmission.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Topiramate

97240-79-4sc-204350
sc-204350A
10 mg
50 mg
¥1207.00
¥4163.00
(1)

Topiramat hemmt indirekt die vom AMPA-Rezeptor vermittelten Reaktionen, indem es die Zusammensetzung der Untereinheiten des Rezeptors moduliert, was die Eigenschaften des Ionenkanals des Rezeptors beeinflusst.

Ifenprodil hemitartrate

23210-58-4sc-203601B
sc-203601
sc-203601A
5 mg
10 mg
50 mg
¥440.00
¥688.00
¥1602.00
(0)

Obwohl es sich in erster Linie um einen NMDA-Rezeptor-Antagonisten handelt, kann Ifenprodil auch AMPA-Rezeptoren hemmen, insbesondere solche, die mit GluN1-Untereinheiten assoziiert sind, und zwar durch allosterische Modulation der Rezeptoraktivität.