Aminopeptidase-P-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Klasse, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, das Enzym Aminopeptidase P selektiv anzugreifen und zu hemmen. Diese Inhibitoren binden an das aktive Zentrum des Enzyms Aminopeptidase P und hemmen so dessen katalytische Aktivität. Aminopeptidase P ist eine Metalloproteinase, d. h. sie enthält Metallionen in ihrem aktiven Zentrum, die eine entscheidende Rolle für ihre enzymatische Funktion spielen. Die Inhibitoren stören diese Metallionenkoordination und verhindern so die enzymatische Abspaltung bestimmter Aminosäuren vom N-Terminus von Peptiden und Proteinen. Durch die Blockierung der Aminopeptidase-P-Aktivität können diese Inhibitoren erhebliche Auswirkungen auf den Peptidstoffwechsel und zelluläre Prozesse haben, da das Enzym eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der Peptidsignalisierung und -verarbeitung spielt. Seine Hemmung kann den Umsatz von Peptiden verändern, zelluläre Reaktionen beeinflussen und möglicherweise zu verschiedenen physiologischen Folgen führen. Daher sind Aminopeptidase-P-Inhibitoren vielversprechende Kandidaten für die Grundlagenforschung und wissenschaftliche Untersuchungen zur Aufklärung der Funktionen und Signalwege, die von dem Enzym gesteuert werden.
Forscher haben verschiedene Verbindungen synthetisiert, die zur Klasse der Aminopeptidase-P-Inhibitoren gehören, und dabei Studien zur Struktur-Aktivitäts-Beziehung durchgeführt, um ihre Wirksamkeit und Selektivität zu optimieren. Die chemischen Modifikationen, die in diese Inhibitoren eingeführt wurden, waren entscheidend für die Verbesserung ihrer Bindungsaffinität an das aktive Zentrum der Aminopeptidase P, was zu einer stärkeren Hemmung und einer verbesserten Selektivität gegenüber anderen verwandten Enzymen führt. Aufgrund der Komplexität der Enzymstruktur und des katalytischen Mechanismus waren das Design und die Entwicklung wirksamer Aminopeptidase-P-Inhibitoren ein Thema von großem Interesse in der chemischen und biochemischen Forschung. Die Untersuchung der spezifischen Wechselwirkungen zwischen den Inhibitoren und dem aktiven Zentrum des Enzyms hat wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung neuartiger und verbesserter Inhibitoren mit potenziellen Anwendungen über den Rahmen der Beschreibung dieser chemischen Klasse hinaus geliefert.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Apstatin | 160470-73-5 | sc-201309 | 1 mg | ¥1489.00 | 2 | |
Apstatin fungiert als potenter Inhibitor der Aminopeptidase P und weist eine hohe Affinität zum aktiven Zentrum des Enzyms auf. Seine einzigartige Molekularstruktur ermöglicht spezifische Wechselwirkungen, die die Substratbindung stören und zu einer veränderten Enzymkinetik führen. Die Fähigkeit der Verbindung, Enzymkonformationen zu stabilisieren, gibt Einblicke in die Regulationsmechanismen des Peptidstoffwechsels. Darüber hinaus ermöglichen ihre besonderen physikochemischen Eigenschaften die Erforschung der Enzym-Substrat-Dynamik in der biochemischen Forschung. | ||||||
Aspartame | 22839-47-0 | sc-210840 | 1 g | ¥632.00 | ||
Aspartam, das als künstlicher Süßstoff weithin bekannt ist, besitzt nachweislich eine hemmende Wirkung auf die Aminopeptidase P. | ||||||
Bestatin | 58970-76-6 | sc-202975 | 10 mg | ¥1478.00 | 19 | |
Bestatin ist eine weitere synthetische Verbindung, die als Inhibitor der Aminopeptidase P wirkt. | ||||||
Actinonin | 13434-13-4 | sc-201289 sc-201289B | 5 mg 10 mg | ¥1918.00 ¥4344.00 | 3 | |
Actinonin ist ein natürlicher, aus Peptiden gewonnener Inhibitor der Aminopeptidase P mit potenziell antibakteriellen und krebsbekämpfenden Eigenschaften. | ||||||