α-Sarkoglykan-Inhibitoren gehören zu einer spezifischen chemischen Klasse, die eine zentrale Rolle bei der Regulierung zellulärer Prozesse im Zusammenhang mit dem α-Sarkoglykan-Protein spielt. α-Sarkoglykan ist ein Transmembranprotein, das Teil des Dystrophin-assoziierten Glykoprotein-Komplexes (DGC) ist, einer molekularen Einheit, die für die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität von Muskelfasern entscheidend ist. Die Hemmung von α-Sarkoglykan setzt an spezifischen molekularen Pfaden oder Interaktionen an, die mit diesem Glykoprotein verbunden sind. Die als α-Sarkoglykan-Inhibitoren eingestuften chemischen Substanzen sollen die Aktivität von α-Sarkoglykan modulieren und so seine Funktion innerhalb des größeren DGC-Rahmens beeinflussen.
Der molekulare Mechanismus, der der Hemmung von α-Sarkoglykan zugrunde liegt, ist kompliziert und beinhaltet Interaktionen auf zellulärer und subzellulärer Ebene. Diese Inhibitoren können die Bindung von α-Sarkoglykan an seine Interaktionspartner beeinträchtigen, seine Membranlokalisierung stören oder nachgeschaltete Signalwege beeinflussen. Durch die Beeinflussung dieser Prozesse können α-Sarkoglykan-Inhibitoren möglicherweise die strukturelle und funktionelle Dynamik des Dystrophin-assoziierten Glykoprotein-Komplexes verändern, was wiederum Konsequenzen für die Muskelphysiologie haben kann. Die Entwicklung und Untersuchung von α-Sarkoglykan-Inhibitoren trägt zu unserem Verständnis der komplizierten molekularen Mechanismen bei, die an der Muskelbiologie beteiligt sind, und bietet Einblicke in die Regulierung der Muskelstruktur und -funktion.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Dexamethasone | 50-02-2 | sc-29059 sc-29059B sc-29059A | 100 mg 1 g 5 g | ¥1027.00 ¥1568.00 ¥4219.00 | 36 | |
Dexamethason kann proinflammatorische Zytokine herunterregulieren, was die Muskelzellmembranen, einschließlich α-Sarkoglykan, stabilisieren könnte. | ||||||
MG-132 [Z-Leu- Leu-Leu-CHO] | 133407-82-6 | sc-201270 sc-201270A sc-201270B | 5 mg 25 mg 100 mg | ¥677.00 ¥2990.00 ¥11282.00 | 163 | |
MG132 kann Proteasomen hemmen und dadurch möglicherweise den Abbau von mutiertem α-Sarkoglykan verringern. | ||||||
Halofuginone | 55837-20-2 | sc-507290 | 100 mg | ¥20026.00 | ||
Halofuginon kann die Kollagensynthese und fibrotische Prozesse hemmen, was die Integrität der Sarkolemmzellen aufrechterhalten kann. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Rapamycin hemmt mTOR, was die Muskelproteinsynthese modulieren und potenziell α-Sarkoglykan stabilisieren kann. | ||||||
Lithium | 7439-93-2 | sc-252954 | 50 g | ¥2414.00 | ||
Lithiumchlorid kann GSK-3β hemmen, eine Kinase, die an vielen zellulären Prozessen beteiligt ist und möglicherweise die Regulierung von α-Sarkoglykan beeinflusst. | ||||||
Curcumin | 458-37-7 | sc-200509 sc-200509A sc-200509B sc-200509C sc-200509D sc-200509F sc-200509E | 1 g 5 g 25 g 100 g 250 g 1 kg 2.5 kg | ¥417.00 ¥778.00 ¥1230.00 ¥2459.00 ¥2696.00 ¥9917.00 ¥22203.00 | 47 | |
Curcumin kann eine Vielzahl von Signalwegen modulieren, die zur Stabilität der Muskelzellen beitragen könnten. | ||||||
(−)-Epigallocatechin Gallate | 989-51-5 | sc-200802 sc-200802A sc-200802B sc-200802C sc-200802D sc-200802E | 10 mg 50 mg 100 mg 500 mg 1 g 10 g | ¥485.00 ¥824.00 ¥1422.00 ¥2742.00 ¥5979.00 ¥14204.00 | 11 | |
Diese Verbindung kann Signalwege modulieren, um entzündungshemmende Wirkungen zu entfalten, die sich indirekt auf α-Sarkoglykan auswirken können. | ||||||
Simvastatin | 79902-63-9 | sc-200829 sc-200829A sc-200829B sc-200829C | 50 mg 250 mg 1 g 5 g | ¥350.00 ¥1004.00 ¥1523.00 ¥4998.00 | 13 | |
Simvastatin kann die HMG-CoA-Reduktase hemmen und damit möglicherweise die Stabilität der Muskelmembran beeinflussen. | ||||||
Methotrexate | 59-05-2 | sc-3507 sc-3507A | 100 mg 500 mg | ¥1061.00 ¥2403.00 | 33 | |
Methotrexat kann die Dihydrofolatreduktase hemmen und so die Immunantwort und die Entzündung im Muskelgewebe beeinflussen. | ||||||