AKR1E1-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die speziell dafür entwickelt wurden, die Funktion des AKR1E1-Proteins, einem Mitglied der Aldo-Keto-Reduktase (AKR)-Superfamilie, zu hemmen. AKR1E1, auch bekannt als Aldo-Keto-Reduktase-Familie-1-Mitglied E1, ist ein Enzym, das am Stoffwechsel verschiedener endogener und exogener Verbindungen beteiligt ist, insbesondere durch die Reduktion von Aldehyden und Ketonen zu ihren entsprechenden Alkoholen. Dieses Enzym ist Teil einer größeren Gruppe von AKR-Enzymen, die eine entscheidende Rolle bei Entgiftungsprozessen, dem Steroidhormonstoffwechsel und der Reduktion reaktiver Carbonylspezies spielen, die schädliche Nebenprodukte von oxidativem Stress und Lipidperoxidation sind. Inhibitoren von AKR1E1 wirken in der Regel, indem sie sich an das aktive Zentrum des Enzyms binden und dessen Fähigkeit blockieren, die Reduktion seiner Substrate zu katalysieren. Diese Hemmung kann die normalen Stoffwechselprozesse, an denen AKR1E1 beteiligt ist, stören und zur Anhäufung von Aldehyden und Ketonen führen, was verschiedene Auswirkungen auf die Zellfunktion haben könnte. Zum Beispiel könnte die Bildung reaktiver Carbonylspezies aufgrund der AKR1E1-Hemmung zu erhöhtem oxidativem Stress führen, der sich möglicherweise auf die zelluläre Homöostase auswirkt und schützende Stressreaktionen auslöst. Darüber hinaus könnten AKR1E1-Hemmer den Metabolismus von Steroidhormonen und anderen bioaktiven Molekülen stören und Signalwege und zelluläre Prozesse beeinflussen, die von diesen Metaboliten abhängig sind. Das Verständnis der Auswirkungen der AKR1E1-Hemmung liefert wertvolle Erkenntnisse über die Rolle dieses Enzyms bei der zellulären Entgiftung, dem Stoffwechsel und seine weiterreichenden Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung der Zellgesundheit. Dieses Wissen ist von entscheidender Bedeutung, um zu erforschen, wie die Regulierung von AKR-Enzymen zum Gleichgewicht der Stoffwechselprozesse und zum Schutz der Zellen vor den schädlichen Auswirkungen reaktiver Zwischenprodukte beiträgt.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Disulfiram | 97-77-8 | sc-205654 sc-205654A | 50 g 100 g | ¥598.00 ¥1004.00 | 7 | |
Disulfiram kann sich indirekt auf AKR1E1 auswirken, indem es die Aldehyd-Dehydrogenase hemmt und damit möglicherweise die Zahl der Aldehyd-Substrate erhöht. | ||||||
Methylglyoxal solution | 78-98-8 | sc-250394 sc-250394A sc-250394B sc-250394C sc-250394D | 25 ml 100 ml 250 ml 500 ml 1 L | ¥1647.00 ¥4930.00 ¥5393.00 ¥8507.00 ¥16314.00 | 3 | |
Methylglyoxal, ein reaktiver Aldehyd, könnte die Aktivität von AKR1E1 indirekt beeinflussen, indem es die Verfügbarkeit von Aldehydsubstraten verändert. | ||||||
Glyoxal, 40 % Solution | 107-22-2 | sc-285868 sc-285868A | 25 ml 50 ml | ¥1004.00 ¥1343.00 | 1 | |
Glyoxal als reaktiver Aldehyd könnte AKR1E1 indirekt beeinflussen, indem es den Pool der Aldehydsubstrate verändert. | ||||||
4-Hydroxynonenal | 75899-68-2 | sc-202019 sc-202019A sc-202019B | 1 mg 10 mg 50 mg | ¥1331.00 ¥7390.00 ¥31296.00 | 25 | |
4-HNE, ein Produkt der Lipidperoxidation, könnte sich indirekt auf AKR1E1 auswirken, indem es den Aldehydstoffwechsel beeinflusst. | ||||||
Glutathione, reduced | 70-18-8 | sc-29094 sc-29094A | 10 g 1 kg | ¥925.00 ¥23591.00 | 8 | |
Glutathion kann als Antioxidans indirekt AKR1E1 beeinflussen, indem es den oxidativen Stress und den Aldehydgehalt moduliert. | ||||||
N-Acetyl-L-cysteine | 616-91-1 | sc-202232 sc-202232A sc-202232C sc-202232B | 5 g 25 g 1 kg 100 g | ¥384.00 ¥835.00 ¥3046.00 ¥1286.00 | 34 | |
N-Acetyl-L-Cystein, das für seine antioxidativen Eigenschaften bekannt ist, könnte sich indirekt auf AKR1E1 auswirken, indem es den zellulären Redoxzustand beeinflusst. | ||||||