Date published: 2026-2-10

1-800-457-3801

SCBT Portrait Logo
Seach Input

Ah Receptor Inhibitoren

Gängige Ah Receptor Inhibitors sind unter underem 3',4'-Dimethoxyflavone CAS 4143-62-8, Phloretin CAS 60-82-2, Quercetin CAS 117-39-5, Kaempferol CAS 520-18-3 und D,L-Sulforaphane CAS 4478-93-7.

Der Arylkohlenwasserstoffrezeptor (AhR) ist ein ligandenaktivierter Transkriptionsfaktor, der zur Familie der bHLH-Proteine (basic helix-loop-helix) gehört. In seinem inaktiven Zustand befindet sich der AhR im Zytoplasma und bindet an eine Vielzahl von Umweltgiften und endogenen Liganden. Nach der Ligandenbindung wandert der AhR in den Zellkern, wo er mit dem Aryl-Kohlenwasserstoff-Rezeptor Nuclear Translocator (ARNT) dimerisiert. Dieses Dimer bindet dann an spezifische DNA-Sequenzen, die als Xenobiotic Response Elements (XREs) bezeichnet werden, was zur Transkription verschiedener Zielgene führt. Eines der bekanntesten Zielgene ist Cytochrom P450 1A1 (CYP1A1), das eine zentrale Rolle beim Stoffwechsel und der Entgiftung zahlreicher Xenobiotika spielt. Der AhR-Stoffwechselweg ist evolutionär konserviert und wird mit einer Vielzahl von biologischen Prozessen in Verbindung gebracht, darunter Zellproliferation, Differenzierung und Modulation der Immunantwort.

Ah-Rezeptor-Inhibitoren sind chemische Verbindungen, die speziell zur Modulation der Aktivität des AhR entwickelt wurden. Diese Inhibitoren wirken in erster Linie, indem sie die Bindung von Liganden an den AhR verhindern und dadurch seine Aktivierung blockieren. Einige Ah-Rezeptor-Inhibitoren können sich direkt an die ligandenbindende Domäne des AhR binden und sie damit unzugänglich machen. Andere können die Fähigkeit des AhR, sich in den Zellkern zu verlagern, oder seine anschließende Dimerisierung mit ARNT beeinträchtigen. Darüber hinaus könnten bestimmte Inhibitoren die nachgeschalteten Signalereignisse nach der Aktivierung des AhR stören, wie z. B. die Bindung des AhR-ARNT-Komplexes an XREs.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

3′,4′-Dimethoxyflavone

4143-62-8sc-267005
100 mg
¥1173.00
(0)

Dieses Flavon wirkt als AHR-Antagonist und führt möglicherweise zu einer Herunterregulierung des Rezeptors, indem es seine Aktivierung verhindert.

Phloretin

60-82-2sc-3548
sc-3548A
200 mg
1 g
¥722.00
¥2877.00
13
(1)

Phloretin, ein Dihydrochalkon-Flavonoid, hemmt Berichten zufolge die AHR-Aktivierung, was möglicherweise zu deren Herunterregulierung führt.

Quercetin

117-39-5sc-206089
sc-206089A
sc-206089E
sc-206089C
sc-206089D
sc-206089B
100 mg
500 mg
100 g
250 g
1 kg
25 g
¥124.00
¥192.00
¥1241.00
¥2821.00
¥10560.00
¥564.00
33
(2)

Quercetin kann die AHR-Aktivierung modulieren und so möglicherweise seine Herunterregulierung in bestimmten zellulären Kontexten beeinflussen.

Kaempferol

520-18-3sc-202679
sc-202679A
sc-202679B
25 mg
100 mg
1 g
¥1117.00
¥2437.00
¥5754.00
11
(1)

Kaempferol kann die AHR-Aktivierung hemmen, was möglicherweise zu deren Herunterregulierung führt.

D,L-Sulforaphane

4478-93-7sc-207495A
sc-207495B
sc-207495C
sc-207495
sc-207495E
sc-207495D
5 mg
10 mg
25 mg
1 g
10 g
250 mg
¥1726.00
¥3294.00
¥5517.00
¥14949.00
¥95502.00
¥10526.00
22
(1)

Sulforaphan könnte die Expression und Aktivierung von AHR beeinflussen, was zu einer potenziellen Herunterregulierung des Rezeptors führt.