Säure-Ceramidase-Inhibitoren bilden eine chemisch vielfältige Klasse von Verbindungen, die sorgfältig entwickelt oder entdeckt wurden. Ihre Hauptfunktion liegt in der präzisen Modulation der Säure-Ceramidase, einem zentralen Enzym innerhalb des komplexen Rahmens des Sphingolipid-Stoffwechsels. Sphingolipide, zu denen auch Ceramide gehören, sind eine wichtige Klasse von Lipiden, die grundlegend mit zahlreichen Aspekten der zellulären Homöostase verflochten sind. Ceramide, die zentralen Akteure in dieser Stoffwechselkaskade, sind an vielfältigen biologischen Prozessen beteiligt, darunter Zellsignale, die Regulierung der Apoptose (programmierter Zelltod) und die zelluläre Differenzierung. Durch die Nutzung der Fähigkeit, die enzymatische Aktivität der sauren Ceramidase zu hemmen, verhindern Inhibitoren dieser Kategorie effektiv die Umwandlung von Ceramiden in Sphingosin und Fettsäuren und stören so das fein abgestimmte Gleichgewicht der Sphingolipide in den Zellmembranen.
Inhibitoren der sauren Ceramidase werden im Allgemeinen als kleine Moleküle charakterisiert, die sorgfältig entworfen oder zufällig durch empirische Tests identifiziert wurden. Diese Verbindungen interagieren auf molekularer Ebene mit der sauren Ceramidase und stören ihre enzymatische Funktion, wodurch der für den Ceramidabbau verantwortliche Hydrolyseprozess behindert wird. Infolgedessen führt diese Störung zu einer erheblichen Anhäufung von Ceramiden im Zellmilieu. Der daraus resultierende Ceramidüberschuss löst eine Reihe komplexer zellulärer Reaktionen aus, deren Aufklärung weiterhin Gegenstand umfangreicher wissenschaftlicher Untersuchungen ist. Über ihre Bedeutung für die Entschlüsselung des komplexen Netzwerks des Sphingolipid-Stoffwechsels hinaus sind Inhibitoren der sauren Ceramidase von unschätzbarem Wert für die Grundlagenforschung und bieten wertvolle Einblicke in die Rolle von Ceramiden in verschiedenen zellulären Prozessen. Folglich wird ihre Anwendung ein tieferes Verständnis der Funktionen von Ceramiden und ihrer Auswirkungen fördern.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
D-NMAPPD | 35922-06-6 | sc-221515 sc-221515A sc-221515B sc-221515C | 1 mg 5 mg 10 mg 50 mg | ¥417.00 ¥1399.00 ¥3317.00 ¥14385.00 | ||
D-NMAPPD (CAS 35922-06-6) ist eine chemische Verbindung, die für ihre Rolle als Inhibitor der sauren Ceramidase bekannt ist und die zellulären Ceramidspiegel moduliert. | ||||||
Oleylethanolamide | 111-58-0 | sc-201400 sc-201400A | 10 mg 50 mg | ¥1015.00 ¥2189.00 | 1 | |
Oleylethanolamid (CAS 111-58-0) ist eine chemische Verbindung, die als Inhibitor der sauren Ceramidase wirkt und den Ceramidstoffwechsel in den Zellen beeinflusst. | ||||||
Carboplatin | 41575-94-4 | sc-202093 sc-202093A | 25 mg 100 mg | ¥542.00 ¥1523.00 | 14 | |
Carboplatin hemmt Berichten zufolge als Teil seines Wirkmechanismus die Aktivität der sauren Ceramidase. | ||||||
Cisplatin | 15663-27-1 | sc-200896 sc-200896A | 100 mg 500 mg | ¥1557.00 ¥4287.00 | 101 | |
Es hat sich gezeigt, dass Cisplatin die Aktivität der sauren Ceramidase beeinflusst, was zu seinen krebshemmenden Eigenschaften beiträgt. | ||||||
Genistein | 446-72-0 | sc-3515 sc-3515A sc-3515B sc-3515C sc-3515D sc-3515E sc-3515F | 100 mg 500 mg 1 g 5 g 10 g 25 g 100 g | ¥508.00 ¥1850.00 ¥2256.00 ¥4535.00 ¥6487.00 ¥11068.00 ¥22914.00 | 46 | |
Genistein ist ein in Sojaprodukten enthaltenes Isoflavon. Es wurde als Säure-Ceramidase-Hemmer untersucht und hat potenzielle Auswirkungen auf die Krebsforschung. | ||||||
Eriodictyol | 4049-38-1 | sc-263117 | 50 mg | ¥5641.00 | 2 | |
Eriodictyol ist eine Flavonoidverbindung, die in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten vorkommt. Sie wurde in der Krebsforschung als Säure-Ceramidase-Hemmer untersucht. | ||||||
Acarbose | 56180-94-0 | sc-203492 sc-203492A | 1 g 5 g | ¥2550.00 ¥6826.00 | 1 | |
Acarbose hat Berichten zufolge eine hemmende Wirkung auf die saure Ceramidase. | ||||||