Date published: 2026-2-10

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AAK1 Inhibitoren

Gängige AAK1 Inhibitors sind unter underem N-(2-Aminoethyl)-5-chloroisoquinoline-8-sulfonamide CAS 120615-25-0 und Ispinesib CAS 336113-53-2.

AAK1-Inhibitoren gehören zu einer chemischen Verbindungsklasse, die selektiv auf die Adaptor-assoziierte Kinase 1 (AAK1) abzielt und diese hemmt, eine Proteinkinase, die am intrazellulären Verkehr und an den Vesikeltransportwegen beteiligt ist. AAK1 spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung der Endozytose spezifischer Ladung, einschließlich Rezeptoren und anderer Membranproteine, und ist für die Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase unerlässlich. Indem sie die Aktivität von AAK1 hemmen, stören diese Verbindungen das ordnungsgemäße Funktionieren endozytischer Prozesse, was zu Unterbrechungen der zellulären Signalübertragung und des Trafficking führt. Die Struktur der AAK1-Inhibitoren ist so konzipiert, dass sie mit bestimmten Regionen des AAK1-Proteins interagieren und so dessen Aktivierung oder Substratbindung verhindern. In der Regel besitzen diese Inhibitoren ein chemisches Gerüst, das für die Bindung an das aktive Zentrum oder an allosterische Stellen von AAK1 optimiert ist, wodurch die Kinaseaktivität beeinträchtigt wird. Diese Hemmung wirkt sich letztlich auf die Phosphorylierung von nachgeschalteten Substraten aus, die an der Regulierung der Endozytose und der Vesikelbildung beteiligt sind.

Die Forscher haben verschiedene Techniken wie strukturbasiertes Wirkstoffdesign, Hochdurchsatz-Screening und Optimierung der medizinischen Chemie eingesetzt, um AAK1-Inhibitoren mit erhöhter Wirksamkeit und Selektivität zu entwickeln. Ziel ist es, Wirkstoffe zu entwickeln, die spezifisch auf AAK1 abzielen, ohne die Aktivität anderer Kinasen oder zellulärer Prozesse zu beeinträchtigen, so dass mögliche Off-Target-Effekte minimiert werden. AAK1-Inhibitoren sind zu wertvollen Instrumenten für das Verständnis der physiologischen Rolle von AAK1 und seiner Beteiligung an zellulären Prozessen geworden. Durch den Einsatz dieser Inhibitoren konnten die Forscher das komplexe Zusammenspiel zwischen AAK1, Endozytose und intrazellulären Transportwegen aufklären. Darüber hinaus haben diese Inhibitoren die potenziellen Auswirkungen einer AAK1-Dysregulation auf verschiedene zelluläre Funktionen erhellt und Einblicke in die Rolle von AAK1 bei Gesundheit und Krankheit gewährt.

Siehe auch...

ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

N-(2-Aminoethyl)-5-chloroisoquinoline-8-sulfonamide

120615-25-0sc-207901
10 mg
¥4287.00
(0)

Obwohl ML-9 in erster Linie als Hemmstoff der Myosin-Leichtkettenkinase (MLCK) bekannt ist, wurde auch berichtet, dass es in höheren Konzentrationen AAK1 hemmt.

Ispinesib

336113-53-2sc-364747
10 mg
¥5697.00
(0)

Obwohl Ispinesib in erster Linie als Hemmstoff des Kinesin-Spindel-Proteins (KSP) bekannt ist, wurde berichtet, dass es bei höheren Konzentrationen auch hemmende Wirkungen auf AAK1 hat.