8430408G22Rik-Inhibitoren sind eine Klasse von Chemikalien, die so konzipiert sind, dass sie mit einem Protein interagieren und dessen Funktion hemmen, das von einem Gen kodiert wird, das typischerweise auf diese Weise bezeichnet wird. Die alphanumerische Bezeichnung 8430408G22Rik steht stellvertretend für eine Nomenklatur, die häufig in Genomdatenbanken verwendet wird, um spezifische Gene oder Genprodukte zu identifizieren, bevor sie entsprechend ihrer Funktion charakterisiert oder benannt wurden. Die Bezeichnung Rik innerhalb der Gen-ID impliziert in der Regel ein nicht-kodierendes RNA-Gen, das im Rahmen des RIKEN-Sequenzierungsprojekts identifiziert wurde, einem umfangreichen Projekt des japanischen Instituts RIKEN zur Sequenzierung und Katalogisierung genetischer Elemente in verschiedenen Organismen. Im Zusammenhang mit Inhibitoren deutet die Erwähnung jedoch darauf hin, dass das Genprodukt als funktionelles Protein oder Enzym identifiziert wurde. Inhibitoren, die auf ein solches Genprodukt abzielen, werden auf der Grundlage des Verständnisses der Struktur und Funktion des Proteins synthetisiert, mit dem Ziel, seine Aktivität durch direkte Interaktion zu modulieren. Die Entwicklung von Inhibitoren gegen ein Protein wie 8430408G22Rik würde eine detaillierte strukturelle und funktionelle Analyse beinhalten. Wissenschaftler müssten erhebliche Anstrengungen unternehmen, um die dreidimensionale Konfiguration des Proteins aufzuklären und potenzielle Bindungsstellen für Inhibitoren zu identifizieren. Dies würde in der Regel hochauflösende Verfahren wie Röntgenkristallographie oder Kryo-Elektronenmikroskopie erfordern. Sobald die Struktur bekannt ist, entwerfen Chemiker kleine Moleküle, die in das aktive Zentrum oder andere regulatorische Regionen des Proteins passen und dessen Aktivität effektiv blockieren. Diese Inhibitoren würden optimiert, um eine hohe Spezifität zu erreichen, wodurch sichergestellt wird, dass sie nicht versehentlich mit anderen Proteinen innerhalb des biologischen Systems interagieren. Die Spezifität ist von entscheidender Bedeutung, um Off-Target-Effekte zu minimieren, die sich auf andere zelluläre Prozesse auswirken könnten. Die chemischen Eigenschaften dieser Inhibitoren, wie Löslichkeit, Stabilität und Reaktivität, werden fein abgestimmt, um sicherzustellen, dass sie angemessen absorbiert und verteilt werden können, um ihr Zielprotein im Organismus zu erreichen. Die Entwicklung solcher Inhibitoren ist ein Beweis für die Komplexität der molekularen Pharmakologie und Biotechnologie, bei der selbst ein Protein, das durch eine esoterische alphanumerische Kennung gekennzeichnet ist, zum Mittelpunkt eingehender biochemischer Forschung und molekularer Technik werden kann.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Autophagy Inhibitor, 3-MA | 5142-23-4 | sc-205596 sc-205596A | 50 mg 500 mg | ¥733.00 ¥2945.00 | 113 | |
Es ist bekannt, dass 3-Methyladenin Phosphoinositid-3-Kinasen hemmt, die für die Einleitung der Autophagie wichtig sind, was die DEPP1-Expression beeinflussen könnte. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | ¥756.00 ¥2516.00 ¥4795.00 | 97 | |
Wortmannin ist ein PI3K-Inhibitor und kann den Autophagie-Signalweg unterdrücken, was möglicherweise zu einer veränderten DEPP1-Expression führt. | ||||||
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | ¥1388.00 ¥4513.00 | 148 | |
LY294002 ist ein weiterer PI3K-Inhibitor, der die Autophagie beeinträchtigen und sich indirekt auf den DEPP1-Spiegel auswirken könnte. | ||||||
Bafilomycin A1 | 88899-55-2 | sc-201550 sc-201550A sc-201550B sc-201550C | 100 µg 1 mg 5 mg 10 mg | ¥1106.00 ¥2877.00 ¥8631.00 ¥16438.00 | 280 | |
Bafilomycin A1 ist ein spezifischer Inhibitor der V-ATPase auf Lysosomen und blockiert die Autophagosom-Lysosom-Fusion, was sich auf den DEPP1-Spiegel auswirken könnte. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | ¥711.00 ¥1783.00 ¥3678.00 | 233 | |
Obwohl Rapamycin ein Autophagie-Aktivator ist, könnte seine komplexe Rolle in der mTOR-Signalgebung indirekt die DEPP1-Expression beeinflussen. | ||||||
Torin 1 | 1222998-36-8 | sc-396760 | 10 mg | ¥2764.00 | 7 | |
Torin 1 ist ein mTOR-Inhibitor, der die Autophagie anregen kann; eine längere Hemmung kann jedoch zu Rückkopplungsmechanismen führen, die DEPP1 beeinflussen. | ||||||
Saracatinib | 379231-04-6 | sc-364607 sc-364607A | 10 mg 200 mg | ¥1297.00 ¥11914.00 | 7 | |
Saracatinib ist ein Src-Kinase-Inhibitor, der verschiedene Signalwege modulieren und möglicherweise die DEPP1-Expression beeinflussen könnte. | ||||||
Sunitinib, Free Base | 557795-19-4 | sc-396319 sc-396319A | 500 mg 5 g | ¥1726.00 ¥10583.00 | 5 | |
Sunitinib ist ein Rezeptor-Tyrosinkinase-Hemmer, der Signalwege unterbrechen könnte, die an Stressreaktionen und Autophagie beteiligt sind, was sich möglicherweise auf DEPP1 auswirkt. | ||||||